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Fallstudie · Kosmetik & Wellness
Onyx Lashes beliefert Wimpern- und Brauenprofis in der Schweiz und in Liechtenstein – und verkauft auch an Privatkundschaft. Wir haben den etablierten Shop auf WordPress und WooCommerce neu aufgebaut: ein Katalog auf Deutsch, Französisch und Italienisch, mit Nettopreisen für geprüfte Betriebe und Bruttopreisen für alle anderen.

Die Ausgangslage
Onyx Lashes ist eine Schweizer Beauty-Marke mit Sitz in St. Gallen, spezialisiert auf Produkte und Schulungen für Wimpernverlängerungen. Der Shop führt drei Marken – BL Lashes, die eigene Linie Onyx Lashes und L’Avely – in den Bereichen Wimpernverlängerung, Brauen- und Wimpernlifting, Werkzeuge, Zubehör, Hautpflege und Marketing.
Der Neuaufbau sollte aus dem etablierten Shop einen Katalog für zwei Zielgruppen machen: Geprüfte Betriebe kaufen zu Nettopreisen, Privatkundschaft zu Bruttopreisen – in drei Sprachen, mit übernommener Bestellhistorie, Kundenkonten und alten Produktadressen.
Die Herausforderung
Betriebe und Privatkundschaft kaufen dieselben Wimpern, aber nicht zum selben Preis. Händlerpreise bleiben verborgen, bis ein Betrieb geprüft ist, und der Preismodus reicht bis in Filter, Sale-Kategorie, Seiten-Cache und Bestellungen.
Dazu kommt die Tiefe des Sortiments: Länge, Curl und Dicke ergeben bis zu 98 Varianten pro Produkt – und jede Seite musste cachebar bleiben.
Jedes Produkt und jede Variante hat einen Nettopreis für Betriebe. Er wird erst nach einer Prüfung im eidgenössischen UID-Register freigeschaltet.
Deutsch, Französisch und Italienisch für Produkte, Kategorien, Attribute, Formulare und Menüs – mit Lieferung in die Schweiz und nach Liechtenstein und Abholung in St. Gallen oder Gamprin.
Bestellhistorie und Kundenkonten bis zurück ins Jahr 2016 sind in den neuen Shop umgezogen, und 195 alte Adressen leiten auf die passenden neuen Seiten weiter.
Hinter dem Projekt
Ein Shop mit zwei Preiswelten berührt jede Disziplin. Ein internes Team führte ihn vom ersten Commit im April bis zur Go-live-Umstellung im Juli – Planung, Design, B2B-Code, Inhalte in drei Sprachen, SEO, Sicherheit und Betreuung –, mit einer Projektleitung als Ansprechpartner für den Kunden.
Was wir gebaut haben
Preismodus
Ein Schalter im Header stellt den ganzen Shop zwischen Bruttopreisen für Privatkundschaft und Nettopreisen für Betriebe um. Der Seiten-Cache berücksichtigt die Wahl, und Preisfilter, Sale-Kategorie und Bestell-Labels folgen dem aktiven Modus.
Produktkonfigurator
Das Wimpern-Sortiment lebt von Varianten – bis zu 98 pro Produkt. Kundinnen und Kunden wählen Länge, Curl und Dicke per Button, jede Variante hat ihren eigenen Händlerpreis, und Suchmaschinen erhalten das ganze Set als Produktgruppe mit Varianten.
Shop-Einstieg
Statt einer nackten Produktliste beginnt der Shop mit Kategorie-Kacheln samt Icons, gefolgt von Bestsellern, einem Call-to-Action, einem Sale-Bereich und Fragen zum Shop – alles aus den eigenen Gutenberg-Blöcken des Shops gebaut.
Lösungen
Fünf Lösungsseiten sprechen Wimpernstylistinnen, Salons und Studios, Privatkundschaft, Einkäufer auf der Suche nach einem Schweizer Lieferanten und Kundschaft in Liechtenstein an. Sie bestehen aus vier eigenen Lösungs-Blöcken und erscheinen in allen drei Sprachen.
Drei Sprachen
Produkte, Kategorien, Attribute, Formulare und Menüs laufen in de-CH, fr-CH und it-CH. Ein eigenes hreflang-Modul verknüpft die Sprachversionen, auch auf paginierten Archiven, und eine kleine Korrektur hält die Währungsposition im übersetzten Shop richtig.
Einblick ins Projekt
Die meisten Agenturen zeigen die fertige Website. Wir zeigen, wie sie entstanden ist. Öffnen Sie eine Disziplin und sehen Sie, was das Team gemacht und übergeben hat.
01 / Projektleitung
Jede Aufgabe bekam ihren eigenen Branch und Pull Request – 98 davon wurden im Theme und im Block-Plugin gemergt. Ein Merge auf main baut den Code mit GitHub Actions und spielt ihn per FTP aus; der Go-live selbst war eine Umstellung dieses Deploy-Ziels.
98
gemergte Pull Requests in zwei Repositories
15
Wochen vom ersten Commit bis zum Go-live
Was wir gemacht haben
Übergabe Freigegebener Umfang und Anforderungen → Design
02 / UI/UX-Design
Der goldschwarze Auftritt der Marke wurde zum gemeinsamen System: Akzentgold und dunkle Töne aus den Theme-Einstellungen, gespiegelt in die Block-Palette, sieben eigene Widgets wie Sprachwechsler und Shop-Banner, SVG-Icons für die Produktkategorien und eine gebrandete PDF-Vorlage für Rechnungen und Lieferscheine.
7
eigene Widgets, vom Sprachwechsler bis zum Shop-Banner
Was wir gemacht haben
Einblicke
Übergabe Figma-Entwürfe und ein Blocksystem → Entwicklung
03 / Entwicklung
Ein Blocksy-Child-Theme mit drei Beitragstypen und 16 WooCommerce-Modulen, ein Plugin mit 24 Blöcken und ein eigenes B2B-Plugin: Preismodi, Händlerrolle, Checkout-Sperre und UID-Prüfung. Zahlungen laufen über Payrexx, Dokumente über eine eigene PDF-Vorlage.
24
eigene Gutenberg-Blöcke in fünf Kategorien
16
WooCommerce-Module im Theme
4
eigene Plugins, darunter der B2B Switcher
Was wir gemacht haben
Einblicke
Übergabe Getesteter Stand auf Staging → Inhalte & SEO
04 / Inhalte
Der Katalog läuft in drei Sprachen: 144 Produkte und 37 Kategorien pro Sprache, acht Produktattribute und drei Marken. Dazu kommen fünf Lösungsseiten, zwei Markenprofile, Fachartikel zur Wimpernpflege und die Rechtsseiten – jeweils auf Deutsch, Französisch und Italienisch.
144
Produkte pro Sprache
37
Produktkategorien pro Sprache
39
Seiten, 13 pro Sprache
Was wir gemacht haben
Einblicke
Übergabe Strukturierte Inhalte im CMS → SEO & GEO
05 / SEO & GEO
Suchmaschinen sehen einen Shop in drei Sprachen, nicht drei lose Kopien: ein eigenes hreflang-Modul, Shop-Schema mit Versand und Rückgabe, Produktgruppen mit Varianten, FAQ-Markup und 195 permanente Weiterleitungen von den alten Shop-Adressen.
195
301-Weiterleitungen von alten Shop-URLs
25
Schema-Typen auf der Startseite
9
XML-Sitemaps
Was wir gemacht haben
Einblicke
Übergabe Indexierte, crawlbare Website → Launch
06 / Cybersicherheit
Händlerpreise werden wie Zugriffsrechte behandelt. Nur eine bestandene UID-Prüfung vergibt die Händlerrolle, eine gescheiterte entzieht sie, und der Checkout setzt sie durch – auch für Gäste. SVG-Icons dürfen nur Administratoren hochladen, und Skripte werden entfernt.
Was wir gemacht haben
Übergabe Sicherheits-Checks für den Launch → Betreuung
07 / Technische Betreuung
Nach dem Go-live ging die Arbeit weiter: ein Lager-Manager, ein neu aufgebautes Produkt-Schema, Vorlagen für Rechnungen und Lieferscheine sowie Korrekturen an B2B-Bestell-Labels und Währungsanzeige – bisher 13 Theme-Commits nach dem Launch.
13
Theme-Commits nach der Go-live-Umstellung
Was wir gemacht haben
Übergabe Laufend – wir bleiben an Bord
Das Projekt in Zahlen
Jede Zahl ist gezählt – aus dem Live-Shop, dem Code und der Datenbank.
3
Sprachen: de-CH, fr-CH, it-CH
144
Produkte pro Sprache
37
Produktkategorien pro Sprache
24
eigene Gutenberg-Blöcke
4
eigene Plugins, darunter der B2B Switcher
195
301-Weiterleitungen vom alten Shop
25
Schema-Typen auf der Startseite
98
gemergte Pull Requests
Unter der Oberfläche
Besucher sehen einen Schalter und einen Preis. Dahinter liegen Prüfungen, Regeln und Weiterleitungen, die zwei Preiswelten trennen und die Adressen des alten Shops am Leben halten.
195 permanente Weiterleitungen führen alte Produkt-, Kategorie- und Markenadressen auf die passenden Seiten des neuen Shops.
Organization- und Shop-Schema mit Versandoptionen, 14 Tagen Rückgaberecht und 33 knowsAbout-Themen in vier Sprachen.
Eigene hreflang-Gruppen mit x-default ersetzen die Ausgabe des Übersetzungs-Plugins, damit auch paginierte Archive in allen drei Sprachen verknüpft bleiben.
Unternehmensnummern werden live im UID-Register des Bundesamts für Statistik geprüft – über dessen offiziellen Webservice.
Der Seiten-Cache unterscheidet nach dem B2B-Cookie, und Variantendaten für bis zu 120 Optionen sind eingebettet, damit Produktseiten cachebar bleiben.
Ein Lager-Manager zeigt Produkt- und Variantenbestand gemeinsam, mit Inline-Bearbeitung und CSV-Export für Lieferanten.
98 gemergte Pull Requests, und jeder Merge auf main baut und verteilt Theme und Blöcke über GitHub Actions.
Kategorie-Icons sind SVG-Dateien: Uploads sind nur Administratoren erlaubt und laufen durch einen Filter, der Skripte und Event-Handler entfernt.
Was Sie erwarten können
Wir bauen für das, was bleibt – eine Plattform, die übersichtlicher ist, bei jedem Besuch überzeugt und die Ihr Team einfacher betreiben und weiterentwickeln kann.
Klare Kategorien, Filter und Preise helfen Besuchern, das passende Angebot selbst zu finden – statt nachzufragen, wo sie anfangen sollen.
Eine Website, die so wirkt wie die Qualität dahinter – für neue Besucher ebenso wie für langjährige Kunden.
Ihr Team pflegt Angebote, Inhalte und News selbst – ohne Entwickler-Ticket und ohne Warteschlange.
Neue Angebote, Kategorien und Sprachen kommen dazu, wenn das Geschäft wächst – ohne Neubau.
Wir legen die wichtigen Ziele vorab gemeinsam fest und bauen darauf hin – und bleiben nach dem Launch Partner, damit die Plattform mit dem Geschäft Schritt hält.
In eigenen Worten
Ein Projekt ist erst fertig, wenn die Menschen, die täglich damit arbeiten, es wieder wählen würden.
Salons und Privatkundschaft kaufen jetzt am selben Ort ein – jeweils zu ihrem Preis und in ihrer Sprache. Händlerkonten werden automatisch geprüft, und unseren Lagerbestand pflegen wir auf einer einzigen Seite.
Eingesetzt
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